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Sterbegeldversicherung – wichtig, nach Wegfall der Sterbegeld Absicherung
Die ursprünglich von Bismarck eingeführte gesetzliche Sterbegeld Absicherung war seit den späten 80er Jahren massiven Kürzungen und Reformen zum Opfer gefallen. 1988 kürzte bereits die damalige Kohlregierung die Zahlung des Sterbegeldes massiv von 4000 auf nur noch rund 2000 DM. Die Schröder-Administration schaffte dann die staatliche Sterbegeldversicherung, die im Rahmen der Gesetzlichen Krankenversicherung gewährt wurde ganz ab. Verbunden war dies mit den Verweis, dass das Sterbegeld nun ganz in die Eigenverantwortung der Bürger fallen solle. Die Kosten einer Beisetzung können sehr hoch sein. Oft reicht die meistens übliche Leistungssumme der Sterbegeldversicherung in Höhe von 5000 Euro bei weitem nicht aus, rechnet man Trauerfeier, besonderen Grabstein etc. hinzu. Die Leistungssumme einer Sterbegeldversicherung kann aber problemlos auch auf über 10.000 oder sogar 20000 Euro fest gesetzt werden. Ein gravierender Vorteil ist, dass die Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsfragen abgeschlossen werden kann. Das bedeutet, sie stellt allemal eine sinnvolle Alternative dar, wenn eine Risikolebensversicherung z. B. auf Grund chronischer Erkrankungen nicht mehr abgeschlossen werden kann. Außerdem gewährleistet eine Sterbegeldversicherung, dass das Geld dann fällig wird, wenn es dringensten benötigt wird und daher auch für den bestimmten Zweck eingesetzt werden kann. Bei einer Lebensversicherung ist dies anders, da diese einen bestimmten Fälligkeitstermin hat, an dem die Versicherungssumme ausgezahlt wird.
Ein weiterer Vorzug einer Sterbegeldversicherung ohne Gesundheitsprüfung besteht in der Tatsache, dass diese nicht auf das Arbeitslosengeld Hartz IV angerechnet werden darf. Zwar plant die neue Bundesregierung das Schonvermögen von 250 Euro pro Lebensjahr auf 750 Euro zu verdreifachen, doch wenn das Vermögen, das neue Schonvermögen übersteigt, sollte dann eher über eine Sterbegeldversicherung nachgedacht werden als über eine Lebensversicherung, wenn man damit rechnen muss erwerbslos zu werden und auch für seine Familie und nicht nur für sich selbst vorsorgen möchte.
