Artikel-Schlagworte: „Barmenia Zahnzusatzversicherung“
Zusatzversicherung Zahn und Alterungsrückstellungen
Zahnzusatzversicherungen sind teurer geworden, was aber keine Schuld der privaten Zusatzversicherer ist, sondern ihre Ursache in der GOZ (Gebührenordnung für Zahnärzte) hat, wonach ab 2012 Zahnärzte im Schnitt 7 Prozent mehr abrechnen können, was sich natürlich im Beitragssatz niederschlagen muss.
Für einen männlichen Versicherten mit Jahrgang 1974, der heute den Antrag auf eine private Zahnzusatzversicherung stellt, verlangt die private Zusatzversicherung Zahn durchschnittlich drei Euro mehr im Monat. Allerdings sollte der Laie beim Versicherung Vergleich in Hinblick auf die optimale Zahnzusatzversicherung sehr aufpassen nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen. Selbst wenn der Beitragssatz bei Antragstellung geringer angegeben und der Leistungsumfang scheinbar höher ist als bei anderen Zahnzusatzversicherungen, kann es sein, dass dies daran liegt, dass der eine Zahntarif keine Alterungsrückstellungen bildet, während es bei dem anderen der Fall ist. Werden Alterungsrückstellungen gebildet, bedeutet das, dass der Beitragssatz “geglättet” wird. Das heißt, trotz geringen Versicherungsrisiko zahlen junge Versicherungsnehmer den gleichen Beitragssatz wie ältere, die aber ein deutlich höheres Gesundheitsrisiko haben und demzufolge einen entsprechend höheren Beitragssatz zahlen müssten (voraus gesetzt der Zeitpunkt der Antragstellung auf Versicherungsschutz ist identisch). Mit anderen Worten besteht bei jungen Antragstellern die Gefahr, dass z. B. die Zahnzusatzversicherung Barmenia, die keine Alterungsrückstellungen bildet und somit mit steigendem Lebensalter den Beitrag erhöht, attraktiver bewertet wird als andere Tarife. Das Gegenteil ist ergo der Fall, wenn der Versicherungsvertrag erst mit 50 oder 55 Jahren geschlossen wird. Bei der Barmenia Zahnzusatzversicherung steigt der Beitragssatz mit zunehmenden Alter, bei der z. B. Wüttembergschen Zahnzusatzversicherung, die dagegen Alterungsrückstellungen bildet, bleibt der Beitragssatz in der Höhe bestehen, zu der der Vertrag bei Versicherungsbeginn abgeschlossen wurde. Vor Unterschrift unter den Versicherungsvertrag ist also sehr genau auf die Beitragskonditionen zu achten, womit aber keine pauschale Bewertung für oder gegen Alterungsrückstellungen abgegeben werden soll, da das Gesamtpaket des Tarifes und auch die individuelle Situation des Antragstellers entscheidend sind.
Alterungsrückstellungen heißen allerdings auch nicht, dass der Beitragssatz nicht angehoben werden kann, sondern “lediglich”, dass dieser nicht auf Grund des Alters des Versicherten erhöht werden kann, sehr wohl aber bedingt durch andere Risikofaktoren wie z. B. aktuell der GOZ-Reform.
Barmenia Zahnzusatzversicherung – für Kinder zu empfehlen?
Viele Kinder und Jugendliche leiden bereits unter mangelhafter Zahngesundheit – das kann fatale langfristige Folgen haben. Vor allem, wenn nicht mehr die Milchzähne betroffen sind, die nur die Vorboten der dauerhaften Backen- und Schneidezähne sind.
Leider sind Kinder und Jugendliche von den Versorgungslücken der Gesetzlichen Krankenversicherung genauso hart betroffen, wie Erwachsene, so dass der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung keine Frage des Alters ist.
Besonders vor dem Hintergrund, dass viele leistungsstarke Top Zahn Tarife durch überaus günstige Zahnversicherung Tarife überzeugen, verwundert es, dass die meisten Eltern für ihre Sprößlinge keine private Zahnzusatzversicherung abschließen.
Die sehr umfassend leistende Zahnzusatzversicherung Barmenia gibt es für zehnjährige Jungen bereits zu einem monatlichen Beitragssatz von 3,17 Euro. Allerdings lohnt der Zusatzversicherung Vergleich nicht nur, sondern dieser ist auch eine Notwendigkeit, um eine ausreichende Risikoabsicherung und umfassende Leistung zu gewährleisten. Denn im Gegensatz zur Universa dentprivat, der neuen Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung, leistet die Barmenia Zahnzusatzversicherung nicht für Kieferorthopädie, während die Leistungen für Zahnersatz und Zahnbehandlung sehr umfangreich sind.
Da gerade Kieferorthopädie für Kinder und Jugendliche sehr wichtig sein kann, lohnt es sich schon, genau zu prüfen, ob Eltern nicht besser für ihre Kinder die Zahnversicherung ARAG Z100 für 9,90 Euro im Monat oder auch die Universa dentprivat für etws mehr als 12 Euro die bessere Alternative sind. Die Universa dentprivat ist besonders dann zu bevorzugen, wenn der Abschluss der – geringfügig – besseren Alternative der ARAG Z100 auf Grund der Gesundheitsfragen nicht mehr möglich ist.
Allerdings gilt es auch bei den günstigen Kinder Top Zahn Tarifen zu bedenken, dass anfängliche Summenbegrenzungen vorhanden sind. Bei der ARAG Z100 können in den ersten beiden Jahren maximal 1.500 Euro erstattet werden, bei der Universa dentprivat und der Barmenia Zahnzusatzversicherung sind die maximalen Erstattungsbeträge sehr stark gestaffelt. Die Zahnzusatzversicherung Barmenia begrenzt ihre Leistungen für die ersten fünf Jahre auf maximal 5.000 Euro, erst danach wird unbegrenzt geleistet. Die Universa dentprivat, sieht Begrenzungen nur für die ersten vier Jahre vor trotz der Tatsache, dass es sich um eine Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung handelt. Allerdings kann in diesem Zeitraum auch nur ein Betrag von 3.000 Euro erstattet werden.
Eine Kinder Zahnversicherung kann also kein kurzfristiges Finanzierungsmittel zur Zahnsanierung sein. Ausgenommen ist der Zahnersatz oder Zahnbehandlung bedingt durch Unfall, bei dem die Summenbegrenzung entfällt, sowie die innovative, zukunftstaugliche CSS Zahnzusatzversicherung, die zwar kein speziellen, vergünstigten Tarif für Kinder anbietet, aber mit ca. 14 Euro im Monat nur etwas mehr kostet als die Universa. Allerdings ist die CSS Versicherung eine Zahnversicherung mit relativ hoch angesetzten Gesundheitsfragen.
Die Zahnzusatzversicherung Barmenia im Vergleich mit anderen Top Tarifen
Im Artikel vom 23. März haben wir bereits darauf hingewiesen, wie fatal es sein kann, sich beim Abschluss einer Zusatzversicherung Zahn primär von der Höhe des Beitragssatzes leiten zu lassen. Doch wie sieht es bei den teureren, dafür aber leistungsstarken Zahn Tarifen aus? Wie groß die Unterschiede sind und warum auch nach dem Ausstortieren von billigen Tarifen der Zahnzusatzversicherung Vergleich lohnt, lesen Sie in diesem Artikel.
Die ARAG Z100, Universa dentprivat und die CSS Zahnzusatzversicherung leisten sehr umfassend nicht nur für Zahnersatz und Zahnbehandlung, sondern auch für kieferorthopädische Maßnahmen. Aber auch die Zahnzusatzversicherung Barmenia, die Continentale CEZP und die Central Prodent, die beim Zahnzusatzversicherung Warentest den ersten Platz belegte, können mit ihren umfassenden Versicherungsschutz überzeugen, leisten jedoch nicht für Kieferorthopädie, womit diese Tarife insbesondere für Kinder und Jugendliche in der Regel nicht zu empfehlen sind.
Im Versicherung Vergleich der Zahn Tarife für alle drei zahnmedizinischen Leistungsbereiche fällt auf einen Blick auf, dass die CSS Versicherung und die ARAG Z100 im Bereich der Zahnbehandlung und der Parodontitisbehandlung mit 100prozentiger Kostenerstattung etwas mehr leisten als die Universa dentprivat. Allerdings darf der erste Eindruck nicht darüber hinweg täuschen, dass die – oft im Kleingedruckten vermerkten – anfänglichen Summenbegrenzungen bei der Universa dentprivat mit z. B. 750 Ruto im ersten Kalenderjahr und nur 3.000 Euro in den ersten vier Jahren vergleichsweise hoch sind. Es gilt zu beachten, dass damit der erstattungsfähige Betrag gerade einmal ausreicht, um vielleicht drei Implant Behandlungen in vier Jahren durchzuführen. Allerdings aber andererseits die hohen Leistungsbegrenzungen einen berechtigten Grund, den es nicht zu unterschätzen gilt. So ist die Universa dentprivat eine Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsprüfung. Ganz anders bei der ARAG Z100 und der CSS Versicherung, in die gewöhnlich keine Antragsteller mehr aufgenommen werden können, deren Zahngesundheit bereits merklich angeschlagen ist. Daher beziehen sich die anfänglichen Leistungsbegrenzungen bei der ARAG Z100 auch nur auf die ersten beiden Versicherungsjahre bzw. entfallen ganz bei der CSS Versicherung.
Vergleichbar sind die drei genannten Tarife wiederum durch den Verzicht auf eine Begrenzung der Implantat Versorgung, was sehr wichtig ist, da auch der beste Zahnersatz nicht ewig hält, sondern regelmäßig erneutert werden muss.
Die Tatsache, dass die Continentale CEZP, die Barmenia Zahnzusatzversicherung und die Central Prodent nicht für Kieferorthopädie leisten, heißt nicht per se, dass diese Tarife deshalb schlechter sind. Insbesondere die neue Zahnzusatzversicherung Barmenia überzeugt durch ihren vergleichsweise günstigen Beitragssatz bei gleichzeitig sehr hohen Leistungen für Zahnersatz und Zahnbehandlung. Ein z. B. 35jährigen männlicher Antragsteller bezahlt bei der Barmenia Zahnzusatzversicherung derzeit lediglich 15,63 Euro im Monat. Die Continentale CEZP dagegen 19,41 und die ARAG Z100 sogar rund 25 Euro.
Im Verglech mit der Continentale kann die Barmenia Zahnzusatzversicherung vor allem mit ihren geringeren Leistungsbegrenzungen in den ersten Versicherungsjahren und der Tatsache des unbegrenzten Zahnersatz überzeugen. Den direkten Vergleich mit der Zahnversicherung Central Prodent, dem Testsieger beim Zahnzusatzversicherung Warentest, braucht die Barmenia auch nicht zu scheuen, wenn man den Versicherung Vergleich für eine Zusatzversicherung Zahnersatz vornimmt, denn die Central Prodent leistet nur sehr bedingt für Zahnbehandlung.
Barmenia Zahnzusatzversicherung – angemessener Preis für gute Leistung

Bewertung der Barmenia ZG. Auch die neue Barmenia Zahnzusatzversicherung dürfte ähnlich gut abschneiden.
Die Einstellung für möglichst wenig Geld die beste Leistung zu erhalten kann in der privaten Krankenversicherung oder Zusatzversicherung nicht uneingeschränkt empfohlen werden. Da sich die Beiträge zu einer Zusatzversicherung nicht nur nach dem heutigen Leistungsniveau bemessen sondern auch unter Kalkulation zukünftiger Kostenentwicklung und höherer Lebenserwartung. Wer also heute zu wenig zahlt muss zwangsläufig, wenn die Beitäge zu niedrig kalkuliert wurden, später umso mehr zahlen. Nämlich dann, wenn die medizinischen Versorgungskosten aufgrund des Alters statistisch höher liegen als bei jungen Menschen.
Wer also beispielsweise eine gute Zahnzusatzversicherung sucht, der sollte dabei berücksichtigen, dass er diese vor allem im Alter benötigen wird. Eine Zahnzusatzversicherung zur kurzfritigen Kostenübernahme einer anstehenden Zahnersatzmaßnahme abzuschließen ist nicht der Sinn einer solchen Zusatzversicherung und für diese Zwecke ist ein solchen Versicherungsprodukt auch nicht zu gebrauchen.
Aus diesem Grund sei als Zahnzusatzversicherung die neue Barmenia Zahnzusatzversicherung ZG Plus zu empfehlen. Natürlich wird es vielen Verbrauchern nicht sofort schmecken, dass die Barmenia ZG Plus im Gegensatz zum Vorgänger Barmenia ZG auf das Weglassen einer anfänglichen Summenbegrezung verzichtet. Doch selbst in der Krankenvollversicherung wird man kaum Zahnersatzleistungen von 80-90% auf den Rechnungsbetrag ohne anfängliche Summenbegrenzungen finden. Auch in der Zahnzusatzversicherung geht die Entwicklung von Hochleistungstarifen eher in die Richtung eine anfängliche Summenbegrenzung einzuführen, bzw. eine recht strenge Risikoprüfung in Form ausführlicher Antragsfragen einzuführen (Siehe CSS Zahnversicherung) Junge Menschen mit heute noch guten Zähnen sollten eher auf Tarife wie die Barmenia ZG PLUS Zahnzusatzversicherung ausweichen. Denn da das Risiko für diese Personen bezüglich einer schnell erforderlichen Zahnersatzmaßnahme in Höhe von tausenden Euro eher unwahrscheinlich ist, subventionieren sie das Risiko der anderen in hohem Maße mit. Mit den anderen sind meist Antragsteller gemeisnt, die eine Zahnzusatzversicherung abschließen, da sie für sich persönlich davon ausgehen, dass diese sich recht schnell für sie amortisieren wird. Dieses Verhalten ist sicherlich verständlich und rational gedacht. Bezogen auf die langfrsitige Versorgung mit Zahnersatz scheint ein solches Verhalten eher kontraproduktiv.
